· Sebastian Beyer belege-ansparen kontingent abonnement fairness upload-limit

Nicht verbrauchte Belege ansparen und in den nächsten Monat mitnehmen

Zusammenfassung

Zedl überträgt nicht verbrauchte Belege eines Monats automatisch auf den Folgemonat. Das angespartes Guthaben wird zum monatlichen Kontingent addiert und kann bis zum Dreifachen des Monatslimits anwachsen, bei Standard (50 Belege/Monat) also bis zu 150 Belege. Das aktuelle Kontingent und seine Zusammensetzung sind in den Einstellungen jederzeit einsehbar.

So funktioniert der Anspar-Mechanismus

Wer in einem Monat weniger Belege hochlädt als im Plan enthalten, bekommt die Differenz gutgeschrieben. Am ersten des Folgemonats wird das neue Kontingent berechnet:

Neues Limit = Monatsvolumen des Plans + nicht verbrauchte Belege aus dem Vormonat

Konkret: Bei Standard (50 Belege/Monat) und 10 hochgeladenen Belegen im April stehen ab dem 1. Mai 90 Belege zur Verfügung. Bleiben auch im Mai 40 ungenutzt, sind es ab Juni 130. Die Obergrenze liegt beim Dreifachen des monatlichen Limits, also 150 bei Standard.

Das heißt: Zedl wird in ruhigen Monaten nicht „verschwendet". Der Puffer baut sich auf, und wenn viel los ist, ist genug Platz da.

In den Einstellungen gibt es eine Anzeige des aktuellen Kontingents, aufgeschlüsselt nach laufendem Monat und angespartem Guthaben. Wer die Maximalgrenze erreicht hat, sieht das ebenfalls, inklusive Hinweis auf das 3-fache Monatslimit.

Der Mechanismus gilt für alle bezahlten Pläne: Lite (max. 60 Belege), Standard (max. 150 Belege) und Pro (max. 900 Belege).

Warum das fair ist

Ein Monatsabo geht implizit davon aus, dass das Belegaufkommen jeden Monat ungefähr gleich ist. In der Praxis stimmt das für die meisten Selbstständigen nicht.

Wir haben von mehreren Zedl-Nutzern gehört, dass sie manche Monate kaum Belege haben und andere Monate dafür richtig viele. Wer im Februar wenig unterwegs war und im März eine Messe besucht, ein neues Gerät gekauft und mehrere Ausgangsrechnungen gestellt hat, erlebt das deutlich. Das Limit trifft genau dann, wenn man es am wenigsten braucht.

Ein Abo, das das ignoriert, fühlt sich unfair an. Das wollten wir ändern.

Wer davon profitiert

  • Freelancer mit saisonalem Arbeitsrhythmus: ruhige Monate bauen Puffer auf, den man in stressigen Monaten verbraucht.
  • EPUs mit unregelmäßigem Belegaufkommen: Projektphasen, Messen, Reisen sorgen für Ausschläge nach oben. Der Anspar-Puffer federt das ab.
  • Nutzer, die bisher Boosts gekauft haben: wer regelmäßig Zusatzkontingente brauchte, weil ein einzelner Monat über das Limit gegangen ist, kommt mit dem Anspar-Mechanismus möglicherweise ohne aus.

Häufige Fragen

Gilt das auch für Zedl Lite? Ja. Nicht verbrauchte Belege aus 20/Monat werden übertragen, bis maximal 60 (3x 20).

Was passiert mit dem Guthaben, wenn ich downgrade? Das angespartes Guthaben wird auf das neue Maximum gedeckelt, also 3x das Monatslimit des neuen Plans.

Wo sehe ich, wie viel ich angespart habe? In den Einstellungen gibt es eine Aufschlüsselung des aktuellen Kontingents: wie viel aus dem laufenden Monat kommt und wie viel aus Vormonaten angespart wurde.

Übertragen sich auch Boosts (Einmalkontingente)? Boosts verfallen nicht. Sie bleiben unabhängig vom Monatsrhythmus bestehen und werden nicht in das Anspar-Maximum eingerechnet.

Wird das Guthaben rückwirkend berechnet? Nein. Der Mechanismus greift ab dem Zeitpunkt der Einführung. Vorherige Monate werden nicht nachträglich berechnet.

Gibt es eine Obergrenze? Ja, das Dreifache des monatlichen Limits. Wer dieses Maximum erreicht, sieht einen entsprechenden Hinweis in den Einstellungen.

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