Zedl bietet jetzt eine Druckfunktion für digitale Belege. Über einen Ausdrucken-Button in der Belegvorschau öffnet sich eine dedizierte Druckvorschau-Seite, die den Beleg in einem A4-Seitenrahmen zeigt. Die Druckgröße lässt sich per Schieberegler zwischen 25 und 100 Prozent stufenlos einstellen. Eine Anzeige zeigt, ob der Beleg auf eine oder mehrere Seiten passt, und Trennlinien markieren die Seitengrenzen. Die Funktion steht für Bildbelege (JPG, PNG) zur Verfügung und ist in allen Zedl-Plänen enthalten.
Zedl hat sein Pricing überarbeitet: Der kostenlose Einstieg umfasst jetzt 10 Belege ohne zeitliche Begrenzung. Neu ist der Plan Zedl Lite für €4,90/Monat mit 20 Belegen/Monat, als Einstieg zwischen dem kostenlosen Testen und dem Standard-Plan (€9,90/Monat, 50 Belege). Dazu kommt ein Anspar-Mechanismus: nicht verbrauchte Belege eines Monats werden automatisch auf den nächsten Monat übertragen, bis maximal zum Dreifachen des monatlichen Limits.
Zedl überträgt nicht verbrauchte Belege eines Monats automatisch auf den Folgemonat. Das angespartes Guthaben wird zum monatlichen Kontingent addiert und kann bis zum Dreifachen des Monatslimits anwachsen, bei Standard (50 Belege/Monat) also bis zu 150 Belege. Das aktuelle Kontingent und seine Zusammensetzung sind in den Einstellungen jederzeit einsehbar.
Zedl erstellt für jede hochgeladene Originaldatei automatisch einen kryptographischen Fingerabdruck (SHA-256) und lässt diesen durch einen unabhängigen externen Zeitstempel-Dienst (FreeTSA, gemäß RFC 3161) mit einem signierten Nachweis absichern. Der Nachweis belegt: Diese Datei existierte spätestens zu diesem Zeitpunkt und ist seitdem unverändert. Hash, Zeitpunkt und der vollständige Nachweis sind im Datenexport enthalten und lassen sich unabhängig von Zedl manuell verifizieren, relevant für die gesetzliche Belegaufbewahrung in Österreich, Deutschland und der Schweiz.
Zedl unterstützt ab sofort eigene BMD-Kontenzuordnungen pro Belegkategorie. In den Einstellungen lassen sich für jede Kategorie ein BMD-Konto und ein BMD-Gegenkonto hinterlegen. Der BMD-Export verwendet dann automatisch die hinterlegten Konten statt der bisherigen Standardwerte. Kategorien ohne eigene Zuordnung fallen weiterhin auf die bewährten Defaults zurück. Damit passt sich der Export an den individuellen Kontenplan jeder Kanzlei an, ohne dass am BMD-Format selbst etwas geändert wird.
Zedl kategorisiert hochgeladene Belege jetzt automatisch per KI und ordnet sie Kategorien wie Reise & Mobilität, Essen & Meetings oder Software & Abonnements zu. Die Funktion ist optional aktivierbar (Einstellungen → Experimentelle Funktionen) und lernt aus anonymisierten, aggregierten Mustern, welche Art von Beleg typischerweise welcher Kategorie zugeordnet wird. Nutzer können die automatisch vergebene Kategorie jederzeit manuell anpassen. Zedl verarbeitet dabei keine personenbezogenen Nutzerdaten für KI-Zwecke und entspricht dem EU AI Act.
Zedl unterstützt jetzt benutzerdefinierte Labels für Belege. Damit können Freelancer und EPUs jeden Beleg einem bestimmten Kunden, Projekt oder Auftrag zuordnen, zum Beispiel „Kunde: BILLA" oder „Projekt: Messe Wien". Labels bestehen aus einem Typ und einem Wert, werden in den Einstellungen verwaltet und lassen sich direkt auf der Belegkarte vergeben, inklusive Schnellwahl für zuletzt verwendete Labels. Im Dashboard und beim Excel-Export kann nach Labels gefiltert werden, sodass sich alle Kosten zu einem bestimmten Projekt oder Kunden jederzeit als gefilterte Excel-Datei exportieren lassen.
Zedl bietet einen vollständigen Datenexport für alle Nutzer: In den Einstellungen unter „Alle Daten herunterladen" lässt sich ein ZIP-Archiv erstellen, das alle Original-Belegdateien (Eingang und Ausgang), alle erfassten Daten zu jedem Beleg, eine Gesamtübersicht aller Belege sowie die Kontodaten enthält. Der Export ist kostenlos, erfüllt Art. 15 DSGVO und läuft bei vielen Belegen im Hintergrund mit E-Mail-Benachrichtigung. Download-Links sind 24 Stunden gültig.
Zedl ermöglicht ab März 2026 die vollständige Konfiguration des Excel-Exports. In den Einstellungen legen Nutzer fest, welche Spalten exportiert werden (z.B. Datum, Betrag, Kategorie, Belegnummer, Werbeabgabe), wie sie heißen, und per Drag-and-Drop in welcher Reihenfolge sie stehen. Zusätzlich vergibt Zedl jedem Beleg automatisch eine persistente Belegnummer im Format JJJJ-NNN (z.B. 2026-001), die pro Nutzer und Jahr eindeutig vergeben wird und dauerhaft stabil bleibt. Die Konfiguration wird pro Nutzer gespeichert und beim Excel ZIP Export automatisch angewendet.
Zedl bietet in ZIP-basierten Exporten (BMD, DATEV, Excel) eine explizite Auswahl zwischen „Original" und „Optimiert". Im Modus „Optimiert" werden exportierte Belegfotos auf rund 400 Kilobyte reduziert, ausreichend lesbar für KI und Steuerberater, aber deutlich kleiner als Smartphone-Originalfotos. Der Modus „Optimiert" ist der Default. „Original" bleibt wählbar, wenn die volle Auflösung gewünscht ist. CSV- und Buchungsdaten bleiben in beiden Modi unverändert. PDFs werden nicht angetastet.
Zedl erkennt Belege in vielen Sprachen automatisch, darunter Spanisch, Englisch, Deutsch und weitere. Die KI-gestützte Texterkennung läuft auf in der EU gehosteten Modellen und funktioniert auch bei Rechnungen aus Nicht-EU-Ländern wie Taiwan oder Malaysia. Beträge und Einzelposten werden in der Regel korrekt erkannt. Bei fremdsprachigen Belegen in Sprachen wie Spanisch oder Mandarin kann die Umsatzsteuererkennung in Einzelfällen ungenau sein. Zedl zeigt dann automatisch eine Warnung auf dem Beleg an.
Zedl ist eine Progressive Web App (PWA) und kann auf dem iPhone wie eine native App installiert werden, ohne App Store. In Safari auf zedl.app gehen, das Teilen-Symbol antippen, 'Zum Home-Bildschirm' auswählen und auf 'Hinzufügen' tippen. Danach erscheint Zedl mit eigenem Icon auf dem Home-Bildschirm und öffnet sich ohne Adressleiste, wie eine normale App. Funktioniert auf allen iPhones ab iOS 16.4.
Zedl erkennt seit Februar 2026 die österreichische Werbeabgabe (5%) automatisch auf Ausgangsrechnungen, per OCR, ohne manuelle Eingabe. Der Betrag wird als eigener Einzelposten gespeichert und beim Excel-Export in separaten Spalten (Werbeabgabe_%, Werbeabgabe_netto, Werbeabgabe_brutto) ausgewiesen, damit Verleger und Herausgeber in Österreich die Abgabe am Jahresende korrekt summieren und für die Steuererklärung angeben können. Das Feature gilt für österreichische Nutzer mit Ausgangsrechnungen; wird die Werbeabgabe nicht automatisch erkannt, lässt sie sich manuell als Einzelposten nachtragen.
Zedl unterstützt seit Februar 2026 den Upload mehrseitiger PDFs mit vielen Belegen auf einmal. Wer Kassazettel, A4-Rechnungen und mehrseitige Belege monatlich als eine einzige große PDF einscannt, kann diese Datei direkt hochladen. Zedl erkennt die Einzelbelege automatisch, trennt sie seitengenau und legt sie getrennt ab. Kein manuelles Splitten, kein Komprimieren, kein Einzelupload. Das Feature entstand durch direktes Nutzerfeedback und war innerhalb von 24 Stunden live.
Zedl erkennt Belege in Fremdwährung automatisch und rechnet sie zum offiziellen EZB-Referenzkurs am Rechnungsdatum in Euro um. Unterstützt werden alle Währungen aus dem EZB-Feed, darunter USD, GBP, CHF, CZK, PLN, JPY und über 30 weitere. Fällt das Rechnungsdatum auf ein Wochenende oder Feiertag, wird der letzte verfügbare Kurs verwendet. Originalbetrag, Währung, Wechselkurs und Kursdatum werden im Export mitgeliefert. Das Feature ist für alle Zedl-Nutzer mit Auslandsbelegen aktiv, ohne Konfiguration.
Reverse Charge ist ein EU-Steuerverfahren, bei dem die Umsatzsteuerschuld vom Leistungserbringer auf den Leistungsempfänger übergeht – typisch bei grenzüberschreitenden B2B-Dienstleistungen innerhalb der EU. Betroffene Rechnungen tragen Hinweise wie 'Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers', 'Reverse Charge applies' oder gleichwertige Formulierungen in anderen EU-Sprachen. Der Empfänger muss die Umsatzsteuer eigenständig berechnen und ausweisen. Belegverwaltungs-Apps können diese Formulierungen in mehreren Sprachen automatisch erkennen und betroffene Belege visuell markieren, sodass Freelancer und Selbstständige in Österreich und Deutschland die steuerliche Sonderbehandlung sofort erkennen.
Zedl unterstützt jetzt DATEV Export: Freelancer und EPUs können ihre Belege als DATEV-kompatible ZIP-Datei exportieren und direkt an ihre Steuerberatung übergeben. Das Format enthält eine EXTF_Buchungsstapel.csv plus alle Belegdateien, kompatibel mit DATEV Unternehmen Online und DATEV Kanzlei-Rechnungswesen. Auslöser war direktes Feedback von Denis (Abenteuer Steuer), die Zedl als Kanzlei-Tool für ihre Mandanten nutzen wollte.
Zedl exportiert Belege im BMD-kompatiblen Format als ZIP-Paket mit Buchungsdatei (CSV) und allen Originalbelegen, das direkt in BMD NTCS importiert werden kann. Der Export umfasst Ein- und Ausgangsrechnungen gemeinsam, verwendet österreichische Standard-Kontocodes und respektiert die bestehende Kategorisierung der Belege. Da BMD kaum öffentlich dokumentiert ist, floss Insider-Wissen aus einer befreundeten Steuerberatungskanzlei in die Entwicklung ein. Der Import wurde in einem echten BMD-System erfolgreich getestet und bestätigt.