Was der BMD Export in Zedl enthält
Der BMD-Export ist ein ZIP-Paket mit:
- buchungen.csv: die Buchungsdatei im BMD-Format, mit allen Belegen als Zeilen
- allen Originalbelegen (PDFs, Fotos) direkt im ZIP, referenziert aus der CSV
Das Format folgt den BMD-Konventionen: Semikolon als Trennzeichen, UTF-8-Kodierung, österreichische Standardkontocodes für die gängigen Kategorien. Ein- und Ausgangsrechnungen werden gemeinsam exportiert, so wie BMD es erwartet. Die Kategorisierung, die du in Zedl vergeben hast, fließt direkt in die Kontozuordnung ein.
Weil manche Details, also Kontonummern, Steuercodes und kanzleispezifische Mappings, von Kanzlei zu Kanzlei variieren, sind die konfigurierbaren Teile des Exports an einem einzigen Ort gesammelt. Bekommst du Rückmeldung von deinem Steuerberater, dass etwas angepasst werden muss, ist die Stelle sofort gefunden.
Der Export wurde direkt in einem produktiven BMD NTCS-System importiert und bestätigt, kein simulierter Test.
Warum BMD besonders schwierig war
Wer DATEV kennt, weiß, dass das Format zumindest auffindbar ist. BMD ist anders. Die technische Dokumentation der Import-Schnittstelle ist entweder nicht öffentlich oder so gut versteckt, dass wir sie trotz intensiver Suche nicht gefunden haben. Ohne Insider-Wissen kommt man hier nicht weit.
Wir haben das Problem auf zwei Wegen gelöst: Zwei Entwickler haben unabhängig voneinander Recherche-Spikes durchgeführt, einer zum BMD-Dateiformat, einer zu den BMD-Standardkontocodes. Parallel, ohne Abstimmung, um zwei unabhängige Einschätzungen zu bekommen. Dann hat uns ein befreundeter Steuerberater anonymisierte Beispiele von validen BMD-Importdateien zur Verfügung gestellt: echte Dateien, die ein echtes BMD-System akzeptiert hat. Das war das fehlende Puzzleteil.
Wie es dazu kam
Zedl ist aus einer sehr konkreten Beobachtung entstanden: Wir haben gesehen, wie Freunde ihre Belege verwalten: Tankstellenrechnungen, Supermarktquittungen, Restaurantbons, alles abgetippt, manuell, in eine Excel-Tabelle. Beleg für Beleg.
Wir als ex-nihilo GmbH sind selbst bei einer Steuerberatung, die BMD nutzt. Und wir haben hautnah erlebt, was es bedeutet, Belege über das BMD-Portal hochzuladen: kompliziert, altmodisch, schwer zu bedienen. Das war der Moment, wo aus "wir werden BMD irgendwann brauchen" ein "wir bauen das jetzt" wurde. Nicht weil uns ein Nutzer darum gebeten hätte, sondern weil wir selbst Nutzer waren und wussten, wie es sich anfühlt.
Wer davon profitiert
- Selbstständige und EPUs in Österreich, deren Steuerberater mit BMD arbeiten, und das ist ein großer Teil aller österreichischen Kanzleien
- Alle, die bisher Belege manuell ins BMD-Portal hochgeladen oder per E-Mail verschickt haben: der Zedl-Export ersetzt diesen Schritt
- Steuerberater und Kanzleien, die Mandanten-Belege strukturiert übernehmen wollen: das ZIP enthält alles, was für den Import gebraucht wird
- Nutzer, die sowohl Eingangs- als auch Ausgangsrechnungen verwalten: beide Belegtypen landen in einem gemeinsamen Export
Häufige Fragen
Was ist BMD?
BMD NTCS ist eine der verbreitetsten Buchhaltungssoftware-Lösungen in Österreich, hauptsächlich in Steuerberatungskanzleien im Einsatz. Viele österreichische Unternehmen übergeben ihre Belege an Kanzleien, die mit BMD arbeiten.
Was enthält der BMD-Export genau?
Ein ZIP-Archiv mit einer buchungen.csv im BMD-Format (Semikolon-getrennt, UTF-8) sowie allen Originalbelegen (PDFs und Fotos) als separate Dateien. Die CSV referenziert die Belege direkt per Dateiname.
Welche Kontocodes werden verwendet?
Zedl verwendet österreichische Standard-Kontocodes, die für die gängigsten Kategorien und Belegtypen hinterlegt sind. Da Kanzleien individuelle Konfigurationen haben können, empfiehlt sich eine Abstimmung mit dem Steuerberater beim ersten Import.
Funktioniert der Export mit allen BMD-Versionen?
Der Export wurde mit BMD NTCS getestet und bestätigt. Bei älteren Versionen kann es vereinzelt Unterschiede geben, im Zweifel den Steuerberater fragen.
Werden Ein- und Ausgangsrechnungen getrennt oder gemeinsam exportiert?
Gemeinsam, in einer Datei. Das entspricht dem BMD-Standard und vereinfacht den Import auf Kanzleiseite.
Muss ich selbst etwas an der Datei anpassen, bevor ich sie weiterschicke?
In der Regel nicht. Der Export ist so aufgebaut, dass er direkt verwendet werden kann. Wenn der Steuerberater spezifische Kontonummern oder Mappings wünscht, können diese in Zedl angepasst werden.
Was ist der Unterschied zum DATEV-Export?
DATEV ist der deutsche Standard, BMD der österreichische. Wer einen Steuerberater in Deutschland hat, verwendet den DATEV-Export; wer in Österreich ist, den BMD-Export. Beide sind in Zedl verfügbar.