So funktioniert die Fremdwährungsumrechnung in Zedl
Zedl erkennt die Währung auf dem Beleg automatisch per OCR. Sobald eine Fremdwährung erkannt wird, passiert folgendes automatisch:
- Zedl bezieht den offiziellen EZB-Referenzkurs für das Rechnungsdatum
- Der Betrag wird in Euro umgerechnet und gespeichert
- Im Export werden Originalbetrag, Währung, Wechselkurs und Kursdatum mitgeliefert
Fällt das Rechnungsdatum auf ein Wochenende oder einen Feiertag (an denen die EZB keinen Kurs veröffentlicht), wird der letzte verfügbare Kurs verwendet. Das ist buchhalterisch korrekt und von Steuerberatern anerkannt.
Unterstützt werden alle Währungen aus dem EZB-Feed, über 30, darunter USD, GBP, CHF, CZK, PLN, JPY, HUF, RON, SEK und alle anderen gängigen Nicht-Euro-Währungen. Kein Setup, keine Konfiguration notwendig, das Feature ist für alle Zedl-Nutzer aktiv.
Warum der EZB-Kurs zum Rechnungsdatum zählt
Für die Buchhaltung muss eine Fremdwährungsrechnung in Euro umgerechnet werden, und zwar mit dem offiziellen Wechselkurs zum Rechnungsdatum. Nicht zum heutigen Kurs, nicht zum Kursdatum der Kontoabbuchung. Das ist eine buchhalterische Grundregel, die von Steuerberatern klar vorgegeben ist. Die EZB veröffentlicht täglich offizielle Referenzkurse für alle relevanten Währungen gegen Euro, kostenlos, offiziell, und für steuerliche Zwecke anerkannt.
Wie es dazu kam: Prag, Tschechische Kronen, und ein Bug
Wir haben einem Freund von Zedl erzählt. Er wollte die App wirklich testen, nicht schonen. Kurz darauf war er in Prag: Hotel, Restaurants, Einkäufe, alles gescannt, alles hochgeladen. Die Belege: in Tschechischen Kronen.
Was dann passiert ist: Zedl hat die Rechnungen korrekt erkannt, den Betrag richtig ausgelesen, die Währung (CZK) sauber identifiziert. Weit besser als erwartet. Aber im Cashflow sind die Kronen-Beträge einfach 1:1 als Euro eingeflossen. 3.200 CZK? Im Cashflow: 3.200 €. Offensichtlich falsch.
Das war ein Bug. Wir haben einen befreundeten Buchhalter gefragt. Seine Rückmeldung war eindeutig: Rechnungsdatum, EZB-Kurs, fertig. Wir haben die EZB-Integration vollständig ausgebaut, den Cashflow-Bug behoben, und die Währungsunterstützung auf alle EZB-Währungen erweitert. Tschechische Kronen also auch.
Wer davon profitiert
- Freelancer mit internationalen Kunden oder Lieferanten, die Rechnungen in USD, GBP oder anderen Währungen bekommen
- Selbstständige, die häufig reisen: Hotelrechnungen, Restaurantbelege, Transportquittungen aus dem Ausland landen direkt korrekt in Zedl
- Alle, die bisher Wechselkurse manuell nachgeschlagen und eingetragen haben: das entfällt komplett
Häufige Fragen
Welche Währungen werden unterstützt?
Alle Währungen aus dem täglichen EZB-Referenzkurs-Feed, über 30, darunter USD, GBP, CHF, CZK, PLN, JPY, HUF, RON, SEK, NOK, DKK und viele weitere.
Welcher Kurs wird verwendet?
Der offizielle EZB-Referenzkurs am Rechnungsdatum. Fällt das Datum auf ein Wochenende oder Feiertag, wird der letzte verfügbare EZB-Kurs verwendet. Das ist die buchhalterisch korrekte Methode.
Was passiert, wenn Zedl die Währung auf einem Beleg nicht erkennt?
Der Beleg wird mit dem erkannten Betrag ohne Umrechnung gespeichert. Du kannst Währung und Betrag jederzeit manuell korrigieren.
Werden Wechselkurs und Originalbetrag im Export mitgeliefert?
Ja. Der Export enthält Originalbetrag, Währung, verwendeter Wechselkurs und Kursdatum, für vollständige Nachvollziehbarkeit in der Buchhaltung.
Muss ich etwas konfigurieren, damit die Umrechnung funktioniert?
Nein. Das Feature ist für alle Zedl-Nutzer automatisch aktiv. Sobald ein Fremdwährungsbeleg hochgeladen wird, läuft die Umrechnung im Hintergrund.
Was ist, wenn mein Beleg eine Währung enthält, die nicht im EZB-Feed ist?
Die EZB veröffentlicht keine Kurse für alle Währungen weltweit (z.B. keine CNY oder THB). Für nicht unterstützte Währungen muss der Euro-Betrag manuell eingetragen werden.