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Belege für BMD vorbereiten

Zuletzt aktualisiert: März 2026 · Lesezeit: ca. 6 Minuten

Kurzfassung

BMD NTCS ist die Buchhaltungssoftware der meisten österreichischen Kanzleien. Du musst sie nicht selbst bedienen, aber du musst wissen, was sie für den Import braucht: eine buchungen.csv mit den richtigen Kontocodes und alle Originalbelege als referenzierte Dateien im selben Paket. Je sauberer dein Belegpaket, desto weniger Rückfragen von der Kanzlei.

Was BMD NTCS für den Import braucht

Du brauchst keine BMD-Kenntnisse. Aber du solltest verstehen, was auf Kanzleiseite passiert, damit dein Belegpaket beim ersten Mal passt.

Die buchungen.csv

BMD erwartet eine strukturierte Buchungsdatei im CSV-Format: Semikolon als Trennzeichen, UTF-8-Kodierung, österreichische Standardkontocodes (z. B. 5700 für Büromaterial, 7200 für Fahrtkosten).

Jede Zeile entspricht einem Beleg und referenziert die zugehörige Originaldatei direkt per Dateiname. Ein- und Ausgangsrechnungen kommen gemeinsam in einer Datei.

Die Originalbelege

Alle Belegdateien (PDFs und Fotos) im selben ZIP-Archiv wie die CSV. BMD liest die Dateinamen direkt aus der CSV und verknüpft die Belege beim Import automatisch.

Die Dateinamen müssen exakt übereinstimmen. Deshalb lohnt es sich, Beleg-Export und CSV immer aus derselben Quelle zu erzeugen, manuelles Umbenennen ist fehleranfällig.

Kontonummern: einmal abstimmen, dann läuft es

Österreichische Standardkontocodes (Einheitskontenrahmen) sind ein guter Ausgangspunkt, aber viele Kanzleien haben eigene Anpassungen. Beim ersten BMD-Import einmal kurz mit dem Steuerberater abstimmen, ob die Kontenzuordnung zu ihrer spezifischen BMD-Konfiguration passt. Danach läuft es in der Regel ohne Anpassungen.

Checkliste: Belege für BMD monatlich übergeben

1

Alle Belege des Monats erfassen

Eingangsrechnungen (Ausgaben), Ausgangsrechnungen (Einnahmen), Kassenbelege. Jeder Beleg mit lesbarem Datum, Betrag, Händler und Steuersatz. Fotos gehen, PDFs sind besser.

2

Kategorien konsistent vergeben

Immer dieselbe Kategorie für denselben Ausgabentyp. Die Kanzlei mappt Kategorien auf Kontonummern, wechselnde Kategorien erzeugen Rückfragen.

3

ZIP mit buchungen.csv und Belegen erstellen

CSV und alle Originaldateien im selben Archiv. Dateinamen in der CSV müssen exakt mit den Dateinamen der Belegdateien übereinstimmen.

4

ZIP an die Kanzlei übergeben

Per E-Mail oder direkt ins BMD-Mandantenportal hochladen, je nachdem was die Kanzlei bevorzugt. Beim ersten Mal: kurz Rückmeldung einholen ob der Import passt.

Wie Zedl das löst

BMD-kompatibles ZIP auf Knopfdruck

Zedl erstellt das BMD-Übergabepaket automatisch: KI erkennt Datum, Betrag und Händler aus Fotos und PDFs, du vergibst die Kategorie, und am Monatsende wählst du BMD als Exportformat. Das Ergebnis ist ein ZIP mit einer korrekten buchungen.csv im BMD-Format und allen referenzierten Originalbelegen, fertig für den Kanzlei-Import. Kanzleispezifische Kontonummern lassen sich in Zedl anpassen.